Musik und Arbeitsweise

"Ich lege viel Wert auf saubere Übergänge beim Mixen, damit Sie pausenlos durchtanzen können"

Vor oder mit Beginn der Planung einer Feier stellt man sich doch immer diese klassische Frage:

"Wer macht denn jetzt eigentlich die Musik und wie bekommen wir es bunt"? 

Damit Sie einen kleinen Eindruck davon erhalten, wie wichtig es ist, die Umsetzung der Musik und des Lichtes in professionelle Hände zu geben, habe ich hier einen kleinen Erfahrungsbericht meiner Arbeitsweise aus den letzten DJ Jahren zusammengestellt. 

Viele denken sich; mit einer zu kleinen kratzenden Musikanlage dahin stellen und einer angeschlossenen Spotify Playlist wird der Abend schon werden. Meistens bedient sich dann jeder der Gäste mal eben an der Playlist und schnell werden die Songs in den unterschiedlichsten Lautstärken andauernd durcheinander gespielt oder sogar auch noch abgebrochen. Ist doch ganz klar, denn jeder möchte mal seine Musik laufen lassen. Es gibt keinen Hauptverantwortlichen, der das Gespür dafür hat in der richtigen Reihenfolge die passenden Songs zu spielen, damit Sie und die Gäste eine tolle Party erleben. Dazu noch das alte Saal Licht, welches permanent am Lichtschalter ein- und ausgeschaltet wird, damit der Lichteffekt simuliert wird...Das Ganze führt zu einem einzigen Chaos und Sie können sich als Gastgeber nicht amüsieren.
 

Wenn Sie möchten, dass man von Ihrer Party noch lange spricht und dieser Abend unvergesslich bleiben soll, dann benötigen Sie wirklich einen Fachmann, der es versteht, wie man mit den Gästen auf der Tanzfläche kommuniziert.

Ich habe angefangen mit klassischen Plattenspielern Übergänge zu mixen. Mein Ziel war es schon sehr früh, die Musik möglichst so realistisch zu mixen, dass man von einem in den anderen Song auf den selben Takt durchtanzen kann.

 

"DJ ist nicht gleich DJ"

 

Bei vielen Musikrichtungen z.B. 90er, 2000er Dance oder modernen Club Sounds lassen sich die Titel relativ leicht ineinander mischen, da die Taktart die gleiche ist. Sie haben oftmals einen ähnlichen Geschwindigkeitsbereich (BPM; Beats pro Minute), welcher nur leicht angepasst und auf den gleichen Beat geschoben werden muss. Es kommt aber hauptsächlich darauf an, den richtigen Moment zu finden, damit sich zwei ineinandergemischte Lieder für die tanzenden Gäste so anhören, als wenn es nur ein Song wäre. Auf diese Art und Weise Musik live zu mischen, lege ich sehr großen Wert.

 

"Wenn ich mit meinem DJ Pult vor der Tanzfläche stehe und nach dem Auftakt sehe, dass die Gäste pausenlos durchtanzen, dann weiß ich, dass es eine lange Nacht wird"

 

Zudem gibt es eben auch Songs, welche nur durch Moderation angekündigt werden können. Wenn z.B. auf einer Hochzeitsfeier ein schöner peppiger Clubsound I Came for You von den Discoboys läuft, kann im Anschluss nicht direkt der Rock Klassiker TNT von ACDC laufen, ohne dazwischen die Gäste mit dem Mikrofon darauf einzustimmen und zu animieren. Bei kurzfristigen "harten" Richtungsänderungen, die gerade bei privaten Veranstaltungen schon mal vorkommen, ist also Moderationsstärke gefragt. Keiner der Gäste möchte zwei derart unterschiedliche Musikrichtungen aufeinandergeprallt hören, ohne sich vorher darauf eingestellt zu haben. Aus diesem Grund gehört das Mikrofon an meinen DJ Arbeitsplatz. Es wird nur dann benutzt, wenn es auch angebracht ist. Das Hauptaugenmerk liegt bei mir auf der Musik.

 

Mittlerweile befinden wir uns in einer soweit vorangeschrittenen digitalen Zeit, dass es unumgänglich ist, sich technisch entsprechend permanent weiterzuentwickeln. Somit bin ich immer auf dem aktuellsten Stand und performe mittlerweile nur noch mit digitalen Endgeräten in Verbindung mit meinen Macbooks.